Vorteil eines Besuches von Privatschulen

Neben erweiterten Bildungsmöglichkeiten bieten Privatschulen meist eine Ganztagsbetreuung sowie Verpflegung an. Vor allem berufstätige Eltern profitieren dadurch, dass sich Familie und Beruf vereinbaren lassen. Des Weiteren stellen Privatschulen meist moderne Lehrmittel wie technisch einwandfrei ausgestattete Computer oder Werkräume zur Verfügung. Die Klassengrößen weisen im Gegensatz zu öffentlichen Schulen, eine bedeutend kleinere Besetzung auf. Damit sind die Lehrkörper in der Lage individueller auf jeden Schüler einzugehen und somit die jeweiligen Stärken zu fördern, beziehungsweise Schwächen zu erkennen.

Ein weiterer Vorteil von Privatschulen liegt in der Auswahl der Lehrkräfte. Es darf ausschließlich unterrichten, wer sich mit dem Bildungskonzept identifizieren sowie eine hohe Motivation vorweisen kann. Im Gegensatz zu öffentlichen Schulen bieten Privatschulen des Weiteren internationale Projekte, wie beispielsweise Schüleraustausch, Praktika im Ausland, oder thematisierte Arbeitsgruppen an. Bei der Auswahl der optimalen Privatschule empfiehlt sich ein Besuch mehrerer Bildungseinrichtungen. Fast jede Privatschule bietet Tage der offenen Tür oder individuelle Termine an, um Eltern und Kindern Gelegenheit zu geben, sich über die jeweiligen Bildungsmöglichkeiten zu informieren.

Statistik
Laut einer Statistik des Verbandes deutscher Privatschulverbände (VDP), nimmt die Anzahl der Pirvatschulen jährlich zu. Waren es im 2008/2009 noch 3.057 Schulen, stieg dieser Wert im Jahr 2011/2012 schon auf 3.396. Und die Zahl steigt stetig an. Passend dazu, steigt auch die Anzahl der Schüler die eine private Schule besuchen immer mehr an. Wenn man die beiden erwähnten Jahre zu Rate zieht, lässt sich erkennen, dass die Anzahl dieser von 690.757 auf 725.898 Schüler angestiegen ist. Bei dem Vergleich der einzelnen deutschen Bundesländer lässt sich erkennen, dass einige mehr Wert auf diese Schulform legen, als andere. An der Spitze dieser Statistik stehen Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Eine eher geringe Menge an privaten Schulen sind in folgenden Bundesländern vorhanden: Sachsen, Hamburg, Saarland.

Da unsere Gehirnkapazität nur circa fünf bis zehn Prozent benutzt wird, ist es Ziel der Super Learning Methode diese Leistung zu steigern, indem die rechte Gehirnhälfte aktiviert wird. Ein wesentliches Merkmal dieser Methode sind körperliche und geistige Entspannungsübungen. Diese Entspannungstechniken führen zu innerer Ausgeglichenheit und versetzen unser Gehirn in einem Alpha-Zustand, in welchem es besonders aufnahmefähig wird. Das Tempo der meditativen und entspannenden Musik entspricht einem ruhigen Pulsschlag und erhöht so die Aufnahmefähigkeit. Positive Lernsuggestion und Begeisterung für das Thema unterstützen den Erfolg der Super Learning Methode.

Durch den Lernerfolg, der schon bei Beginn zu merken ist, wird auch eine Steigerung der Lernmotivation erreicht. Der Abbau von Lernblockaden ist ein weiteres Merkmal der Super Learning Methode. Denn durch diesen Entspannungszustand kann die Synapse, die die beiden Gehirnhälften von einander trennt, verbunden werden und der Impuls wird blitzschnell von einer Hälfte in die Andere weitergeleitet. Bei Stress und Leistungsdruck kann dieser Spalt nicht mehr überbrückt werden.

Um einen noch größeren Erfolg durch die Super Learning Methode zu erzielen, ist es unbedingt notwendig eine angenehme Lernatmosphäre zu schaffen. Nur wer sich wohlfühlt und frei von Störungen ist, kann das Gelernte besser aufnehmen und behalten. Unterstützt wird die Super Learning Methode mit einer ausgewogenen Ernhährung und ausreichend Schlaf. Auf Alkohol und Zucker ist unbedingt zu verzichten, da dieser den Lernerfolg verschlechtert.

Rechtliche Grundlagen
Es stellt sich die Frage, ob die staatlichen Zuschüsse, die Privatschulen bekommen mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Genauso wie staatliche Schulen, stehen Privatschulen unter der Aufsicht des Staates. Dennoch sind diese durch das Grundgesetz akzeptiert. In Paragraph 7, Absatz 4 des Grundgesetzes ist festgelegt, dass es rechtlich erlaubt ist, private Schulen zu errichten. Häufig werden diese auch als „Ersatzschulen“ bezeichnet. Dies kommt daher, dass sie sich von staatlichen Schulen unterscheiden. Diese müssen von dem Staat erst genehmigt werden. Es müssen also bestimmte Bedingungen gegeben sein, damit eine Privatschule existieren kann. Zum Beispiel muss gewährleistet sein, dass die Lernziele sich nicht von denen, staatlicher Schulen unterscheiden, die Einrichtungen den gleichen Standard aufweisen und die Lehrkräfte sollten die gleichen Fähigkeiten besitzen. Zudem muss gewährleistet sein, dass die Schüler nicht nach dem Einkommen und Besitzverhältnissen der Eltern beurteilt und eventuell angenommen werden. Auch die Lehrer müssen wirtschaftlich und rechtlich abgesichert sein. Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, ist es möglich eine Privatschule zu betreiben.